Schnatgang um und durch Kollerbeck

Hinter die Kulissen geschaut!

Bei der sechsten Ausgabe des mittlerweile sehr beliebten Schnatgangs des SZK lautete das Überraschungsziel: Kollerbeck! Nachdem man mehr oder weniger gezielt die echte Schnat beschritt, wurden die 40 Teilnehmer zu vier Stationen geführt, welche selten bis überhaupt nicht


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zuvor besichtigt wurden oder näher bekannt waren. Erste Station war das Wasserwerk Kollerbeck, gefolgt vom Klärwerk mit neuer Pumpanlage; anschl. ging es in den Kirchturm zu den Kollerbecker Glocken, um nach einer ausführlichen Betriebsführung im Holzwerk Kollerbeck in der Gaststätte "Zum Fuhrmann" den Tag ausklingen zu lassen. Hier nun Bilder und weitere Informationen des Tages:


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"Schnaten" bei herrlichem Herbstwetter

Wasserwerk Kollerbeck

Wie schon erwähnt, gab es beim diesjährigen Schnatgang viel zu erfahren. Erste Station nach kurzer Wanderung Richtung Langenkamp war das 1964 erbaute Wasserwerk Kollerbeck. Josef "Flatter" Welling, ehemaliger Beckenspieler in Reihen des SZK und bei der Stadt Marienmünster für das Wasserwerk verantwortlich, hatte viele interessante Informationen zusammengetragen und zeigte, was hinter den Kulissen passiert.

Josef "Flatter" Welling
Josef Welling

Durchstich des 52m tiefen Brunnens

Klärwerk Kollerbeck mit neuer Pumpanlage

Das Kollerbecker Klärwerk war die zweite Station der Wanderung. Der angehende Klärmeister Johannes Gröne aus Vörden beschrieb die Funktion des mittlerweile stillgelegten Klärwerks sowie die Aufgaben der neuen Pumpanlagen.

Besteigung des Kollerbecker Kirchturms

Küsterin Eleonore Brakweh ermöglichte es den Teilnehmern, einmal den Glockenturm sowie den Dachboden der 150 Jahre alten Kollerbecker Kirche zu besichtigen.

Besichtigung des Holzwerk Kollerbeck

Weitere Einblicke hinter, unter und neben die Kulissen gab es auch im Holzwerk Kollerbeck, wo Mitinhaber Tobias John eine ausführliche Betriebsführung vornahm.

Tobias John
Tobias John

"After-Schnat-Party" bei Fuhrmanns

In der Gaststätte "Zum Fuhrmann" gab es zum Abschluss ein leckeres Essen und zahlreiche Striche auf die Bierdeckel.


Zur Freude aller Anwesenden: Neu-Fördermitglied Markus Krause aus Halle/Westfalen unterschreibt seine Beitrittserklärung.

Zu guter Letzt wurde noch überprüft, wie gut die Schnatgänger aufgepasst haben. Zehn Fragen zu den einzelnen Stationen mussten beantwortet werden. Steffi Brakweh glänzte mit neun Richtigen und gewann im Losverfahren gegen ihren Ehemann Richard sowie Markus Klocke und Bernd Krüger (ebenfalls mit neun richtigen Antworten).

Hier noch einmal die zehn gestellten Fragen des Tages:

??? Zu wieviel Prozent versorgt das Wasserwerk Kollerbeck momentan?
!!! Zu 20%. Die restlichen 80% kommen aus den umliegenden Orten wie Bredenborn, Vörden, Altenbergen oder Löwendorf.

??? Wie nennt sich die Schutzzone 2 des Wasserwerks noch?
!!! 50 Tage Zone.

??? Wie groß ist die Wasserschutzzone der Stadt Marienmünster?
!!! 2,5 km2.

??? Wie tief ist der Brunnen am Wasserwerk?
!!! 52 Meter.

??? Wann wurde das Wasserwerk Kollerbeck gebaut?
!!! 1964 (Einweihung 1965).

??? Pumpt das Pumpwerk 1 der Kollerbecker Kläranlage kontinuierlich?
!!! Nein, erst, wenn ein definierter Höchststand im Abwasserbecken erreicht ist.

??? Wie wird der Klärschlamm in Marienmünster verwertet?
!!! Landwirtschaftlich.

??? Wie viele Glocken hat der Kollerbecker Kirchturm?
!!! Drei.

??? Wann kam die neue Spitze auf den Kirchturm?
!!! 2002.

??? Wie viele Festmeter Holz werden pro Tag zum Kollerbecker Holzwerk geliefert?
!!! 300 Festmeter (= ca. 10 Lkw-Ladungen).

 

Fazit:
Man muss nicht weit laufen, um Interessantes zu erfahren. Auch im eigenen Dorf gibt es für viele Bewohner noch Orte, die einem neu sind.

Weitere Links:
Schnatgang zur Waldgaststätte Rübezahl (2008)
Definition "Schnatgang" (Quelle: Wikipedia)
Homepage Holzwerk-Kollerbeck


Kommentar an die Redaktion 31.10.09

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